Johannes Seidlitz auf dem Circuit de Catalunya – gutes Qualifying, Pech im Rennen

Für Johannes Seidlitz und das KOLLES Futurecom-TME – Team begann das Wochenende auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona mit dem Roll-out am Freitag. Zunächst ging es für Johannes darum, sich an die 2,977 km lange Strecke zu gewöhnen. Im freien Training am Samstag war diese zu Beginn noch sehr rutschig und dreckig. Johannes war zu dieser Zeit auf der Strecke und absolvierte sein gewohntes Programm. Nach etwa 20 Runden wurde dieses aber unterbrochen. Er hatte einen Lenkungs-Defekt und die Reparatur davon nahm viel Zeit in Anspruch. Gegen Ende des freien Trainings konnte Johannes dann noch einige Runden fahren. Ernst wurde es im Qualifying am Mittag. Johannes zog sich dort achtbar aus der Affäre. Er war schneller als seine beiden erfahrenen Teamkollegen Tomas Kostka und Christian Bakkerud. „Das Qualifying war sehr gut, das Auto lag super und ich war vor meinen Teamkollegen.“ Nachdem Ralf Schumacher wegen eines Motorwechsels an das Ende der Startaufstellung versetzt wurde, rutschte Johannes noch eine Position nach vorne und ging von Startplatz 17 ins Rennen.

Im Rennen hatte Johannes mit Problemen zu kämpfen. Sein AUDI A4 DTM 07 war schwierig zu fahren und der erste Stint lief nicht so gut. Wegen Motor-Überhitzung musste sich Johannes zudem etwas zurückfallen lassen. Seine beiden Pflichtboxenstopps absolvierte er in der 22. und in der 42. Runde. Unglücklicherweise musste er dann einen zusätzlichen, dritten außerplanmäßigen Boxenstopp absolvieren, weil sich auf der Geraden ein Reifenproblem angedeutet hatte. Um einen Reifenplatzer zu vermeiden, entschied sich Johannes mit dem Team vorsichtshalber die Reifen zu wechseln. Johannes belegte mit insgesamt drei Boxenstopps den 18. Rang und war nicht zufrieden. Nach seinem erfreulichen Qualifying hatte er sich für das Rennen mehr vorgenommen. „Mein Rennwochenende war bis Samstagabend gut. Danach lief es nicht mehr so gut. Im Rennen war ich im zweiten und dritten Stint sehr gut unterwegs, aber die Probleme und der zusätzliche Boxenstopp verhinderten eine bessere Platzierung. Insgesamt war das Rennen nicht optimal. Positiv ist aber, dass wir mit allen drei Autos im Team den Abstand zu den 2008er Autos verringert haben. Nun freue ich mich auf das nächste Rennen in Dijon.“
Das nächste DTM – Rennen findet am 11. Oktober in Dijon in Frankreich statt.












