Punkte für Seidlitz in Oulton Parc english

Das verlängerte Wochenende in England ist berühmt für seine Verkehrsstaus auf den Straßen durch das Land. Als Johannes am Montagmorgen in die Qualifizierung in Oulton Parc antrat, merkte er, dass es sogar auf der Strecke Stau geben kann.

Mit Problemen eine freie Runde zu finden, als die Reifen am besten waren, beendete Johannes das Qualifing als 11. Nach dem Qualifing meinte Johannes:

„Jeder sagte mir, in England ist dichter Verkehr – heute ist wahrscheinlich der erste Tag, an dem ich das wirklich glauben muss! Mein Ingenieur und ich versuchten das Beste, um uns eine freie Runde im Qualifing zu schaffen – aber unglücklicherweise funktionierte es einfach nicht. Mein Teamkollege James tat genau dasselbe wie wir und fuhr einen spitze 2. Platz heraus. Wir wissen also, dass das Auto schnell genug ist.“

Das Rennen startete Johannes von der 11. Startposition aus. Er legte einen super Start hin und machte noch vor der ersten Kurve Plätze gut, sodass er die 7. Position erreichte. Jedoch würgte ein anderer Fahrer sein Auto ab, worauf ein Auffahrunfall passierte, in dessen Folge wurde das Rennen vor Beendung der ersten Runde unterbrochen. Beim Restart musste Johannes wieder von der 11. Position aus losfahren, da noch keine komplette Runde vollendet war, bevor das Rennen unterbrochen wurde.

Bei diesem Start klappte es noch besser für Johannes und er kam als 5. aus der ersten Runde wieder, als das Rennen durch einen erneuten Unfall auf ein Neues unterbrochen wurde.

Nach dem letzten Restart waren noch 3 Runden übrig, in denen sich der junge Deutsche verbessern konnte. Johannes versuchte einen Weg vorbei an Andrews Kenny zu finden, was aber nicht klappte, da ihm nicht genug Zeit blieb. Johannes überquerte die Ziellinie als 5. direkt vor seinem Teamkollegen James Dixon.

Nach dem Rennen berichtete Johannes:
„Es war ein sehr produktives Wochenende für mich, ich habe sehr viel gelernt – die Strecke ist technisch und fahrerisch so schwierig, dass es einige Zeit dauert, bis man eine perfekte Runde zusammen bekommt. Ich bin mit meiner Entwicklung an diesem Wochenende sehr zufrieden, da wir nur sehr wenig Zeit zum testen hatten und ich die Strecke vorher nicht kannte. Vielen Dank an Peter, meinen Ingenieur, ebenso an Duncan Tappy meinen Driver Coach und an Jonny Restrick, der mich wieder mal super bei diesem Rennen unterstützt hat.“

Datum: 30 Mai. 2008 17:08
Themengebiet: Formel Renault UK Trackback: Trackback-URL
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